Klinik Hietzing
Wien, Österreich / 11.2016 - 05.2018
Unter Einhaltung strenger Denkmalschutzauflagen führte die PORR beim Pavillon 1 des Krankhauses Hietzing die Generalsanierung mit umfangreichen Um- und Zubauarbeiten durch. Trotz der historischen Bausubstanz konnte die PORR mit ihren Spezialistinnen und Spezialisten das Bauprojekt effizient ausführen.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Bau GmbH
Projektart
HealthCare, Gesundheitseinrichtungen, Revitalisierung
Bauzeit
11.2016 - 05.2018
Pavillon 1 Krankenhaus Hietzing in Wien
Anlässlich des 60-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. beschloss die Stadt Wien im Jahr 1907 den Bau des ersten eigenen Krankenhauses, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung nicht ausschließlich den diversen Stiftungs- und Ordensspitälern zu überantworten. Das als Kaiser-Jubiläums-Spital in den Jahren 1908 bis 1913 errichtete Krankenhaus galt mit seinem zehn Hektar großen Parkgelände und den nach Fachgebieten gegliederten Pavillons als zukunftsweisendes, internationales Vorzeigeprojekt. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Spital in „Krankenhaus Lainz“ umbenannt, heute ist die Gesundheitseinrichtung als Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel bekannt.
Im Zuge der Generalsanierung von Pavillon 1 führte die PORR in Hietzing unter Einhaltung strenger Denkmalschutzauflagen umfangreiche Um- und Zubauarbeiten durch. Der Pavillon mit einer Bruttogeschossfläche von 14.900 m2 und einer Kapazität von 140 Betten wurde entsprechend den gültigen Normen und Standards in eine moderne Gesundheitsinfrastruktur verwandelt, die vorwiegend die klinische Abteilung für Psychiatrie beherbergt.
Speziell bei Gesundheitseinrichtungen sind Inbetriebnahme, Probeläufe, Abnahmen, Einschulungen und letztendlich die Übergabe an die Betreiber enorm anspruchsvoll und müssen den höchsten Qualitätskriterien entsprechen. Die PORR erfüllte all diese Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers, sodass der Pavillon 1 plangemäß im Mai 2018 übergeben werden und in Betrieb gehen konnte.
Bei diesem Projekt konnte die PORR als Generalunternehmerin nicht nur mit ihren zahlreichen Referenzen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens punkten, sondern auch mit ihrer Expertise bei denkmalgeschützten Objekten. Zusätzlich hat die PORR auch zahlreiche Ideen und Vorschläge eingebracht, die bei gleichbleibenden Kosten und Einhaltung des Budgets die Erfüllung des einen oder anderen Sonderwunsches des Auftraggebers ermöglichten.