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HealthCare

Gesundheitseinrichtungen
Krankenhaus Wien-Nord

Wien, Österreich / 06.2012 - 12.2017

Die Klinik Floridsdorf ist weit mehr als nur ein modernes Krankenhaus-Gebäude: Sie steht für eine Vision der zeitgemäßen Gesundheitsversorgung, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Als eines der modernsten Spitäler Europas vereint sie medizinische Exzellenz, innovative Technik und durchdachte Architektur zu einem ganzheitlichen Gesundheitsraum. 

Foto: Krankenhaus Nord: Blick auf den Rohbau des mehrteiligen Baukörpers mit Skyline im Hintergrund
© Stephan Huger

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Bau GmbH

Projektart

HealthCare, Gesundheitseinrichtungen

Bauzeit

06.2012 - 12.2017

Auftraggeber
KAV Krankenanstaltenverbund der Gemeinde Wien

Bau der Klinik Floridsdorf

Ein zentrales Leitbild ist es, Healing Environments zu schaffen: Räume, die nicht nur funktional, sondern auch angenehm gestaltet sind – mit viel Tageslicht, begrünten Außenflächen und Rückzugsbereichen –, weil die Umgebung selbst ein Bestandteil des Heilungsprozesses sein kann. Denn es geht nicht nur um Diagnosen und Behandlungen, sondern um Wohlbefinden, Genesung und Lebensqualität. Daher setzt die Klinik auf innovative Organisationskonzepte, die darauf ausgerichtet sind, Abläufe effektiver und patientenfreundlicher zu gestalten. 

Die Klinik sieht sich auch als Teil einer verantwortungsvollen öffentlichen Gesundheitsversorgung. Dies spiegelt sich im breiten Leistungsangebot wider, das von der Notfallversorgung über spezialisierte Zentren bis hin zu umfassender ambulant-stationärer Betreuung reicht.

Das neue Schwerpunktspital, beispielsweise für Unfallchirurgie, Orthopädie, Kardiologie und Herzchirurgie sowie Geburtshilfe und Psychiatrie, befindet sich auf einer Grundstücksfläche von 111.000 m2. Es umfasst unter anderem 785 Betten, ein hochmodernes Chirurgie-Zentrum, einen Hubschrauberlandeplatz, und ansprechende Außenanlagen – die Healing Gardens. Innerhalb einer herausfordernden Bauzeit von nur 20 Monaten wurde durch die PORR der Rohbau für die gesamten 214.900 m2 Bruttogeschossfläche errichtet. Um diesen Zeitplan erfüllen zu können, drehten sich zur Hauptbauzeit 14 Kräne über der Baustelle und es waren rund 550 Arbeiter im Einsatz. Auch die Errichtung einer eigenen Betonmischanlage vor Ort trug wesentlich dazu bei. Zu den technischen Besonderheiten zählten zudem spezielle Schalungs- und Rüstungsverfahren für die auskragenden Bauteile sowie die Kompensation von Erschütterungen und Elektrostrahlen des angrenzenden Bahnverkehrs. Trotz dieser logistischen Herausforderungen konnte das Team der PORR zu einer hervorragenden Gesundheitsinfrastruktur in Österreich beitragen und eines der modernsten Spitäler Europas errichten.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.